Großer Empfang für den Bürgermeister an der GGS Wupper


(v.l.): Burkhard Klein, Mia, Marc, Johannes Mans, Tanja Heynen, Marei, David Truszczynski und Geburtstagshund Lotta, der Haus-und Hofhund der GGS Wupper. Foto: Stadt Radevormwald


Als Reaktion auf die vom Quartiersmanagement Wupperorte initiierte Postkartenaktion „Als Bürgermeister*in würde ich...“ besuchte Bürgermeister Johannes Mans gestern die Gemeinschaftsgrundschule Wupper, um mit den Kindern in den Dialog zu treten und sich über deren Wünsche für die Wupperorte zu informieren.


Zu dem Besuch versammelten sich alle Schüler*innen der GGS Wupper sowie das gesamte Lehrer*innen-Kollegium in der Eingangshalle der Schule. Auch die beiden Kitas der Wupperorte, die bei der Aktion ebenfalls tatkräftig mitgewirkt hatten, waren mit einigen Kindern und Mitarbeitenden vertreten.


Womit der Bürgermeister allerdings nicht gerechnet hatte: Die Kinder haben eigens für seinen Besuch eine Theateraufführung mit Gesangseinlagen vorbereitet.

In dem Theaterstück spielten die Kinder eine Bürgermeister-Sprechstunde nach.

Der Bürgermeister, gespielt von Schüler Marc, saß auf einem bunten Thron vor seinem Schreibtisch; vor ihm ein Stapel voller Akten. Nach und nach kamen immer mehr Kinder in sein Büro und teilten ihm ihre Wünsche mit. Marc hörte in seiner Rolle als Bürgermeister zwar alle Kinder geduldig an, stöhnte aber angesichts der vielen Wünsche: „Oh je, so viel Arbeit. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.“ Johannes Mans war sichtlich amüsiert über die wahrheitgetreue Darstellung seines Arbeitsalltages und pflichtete den Kindern lachend bei: „Genauso geht es mir auch oft.“


Am Ende der Veranstaltung überreichte das Quartiersmanagement dem Bürgermeister noch eine Zusammenfassung der Kinderwünsche für die Wupperorte. Bürgermeister Johannes Mans nahm diese dankend entgegen und betonte seine Bereitschaft, möglichst viele der genannten Wünsche im Rahmen der Möglichkeiten auch umzusetzen. In seinem Schlusswort zeigte sich Herr Mans überwältigt von der schönen Aufführung der Kinder: „Ich bin sehr beeindruckt, was ihr hier dargeboten habt. Es hat mich im Herzen bewegt.“


 

Mit der Postkartenaktion wollte das Quartiersmanagement herausfinden, was sich die Kinder der Wupperorte für ihren Wohnort wünschen. Auf Postkarten, adressiert an den Bürgermeister, haben die Kinder ihre Ideen für die Wupperorte aufgeschrieben und aufgemalt.

Die Kids zeigten sehr viel Klarheit bei der Bearbeitung der Fragestellung und schauten dabei auch über den eigenen Tellerrand hinaus.


So standen neben Verbesserungsvorschlägen für Schule und Spielplätze, auch Anliegen zu Themenfeldern wie "Umwelt", "Infrastruktur" oder "Barrierefreiheit" auf dem Wunschzettel: Mehr Blumenwiesen und weniger Müll, autofreie Tage und bessere Busanbindungen sowie mehr Einzelhandel und barrierearme Wege für mobilitätseingeschränkte Personen sind nur einige der erzielten Ergebnisse.


Auch bewiesen die Kids sehr viel Kreativität und natürlich sind viele lustige Ideen dabei:

Von Dinosaurier-Ausstellungen und Kamelreiten über Impfstoffe für Bäume gegen Borkenkäfer und ferngesteuerte Roboter bis hin zu Tier- und Vergnügungsparks in den Wupperorten. Hier ein kleiner Vorgeschmack auf die Ergebnisse:


Die Ergebnisse der Postkartenaktion werden nun in einer Ausstellung präsentiert. Dazu haben die Kinder Mobilés gebastelt, an denen die Postkarten aufgehängt wurden.

Die Ausstellung startet am 17. Mai in Eddys Bistro und im Reisebüro sylvia krunke reisen am Wuppermarkt und ist für alle Interessierten kostenlos. Schaut doch einfach mal in Eddys Bistro und im Reisebüro vorbei und überzeugt euch selbst von den tollen Wünschen der Kinder für die Wupperorte.



Das Quartiersmanagement Wupperorte bedankt sich ganz herzlich bei allen Kindern und Mitarbeitenden der GGS Wupper, der Städtischen Kita Wupper sowie des Evangelischen Kindergartens "Die Wuppermäuse" für die hervorragende Zusammenarbeit.





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